{Lesen pdf} Wendepunkte: Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg Autor Ian Kershaw – Paydayloansnsi.co.uk

Wendepunkte: Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg ber den positiven Inhalt des Buches haben sich schon viele andere Rezensenten ge u ert Ich schlie e mich dem an.Wer sich ausf hrlich und objektiv ber den Zweiten Weltkrieg und die NS Zeit informieren will, kommt an den Ver ffentlichungen von Ian Kershaw kaum vorbei.Was ich aber bei der deutschen Ausgabe mal kritisch anmerken m chte Dieses Buch enth lt inakzeptabel viele Schreibfehler Ich rede bewusst von Schreibfehlern, denn von klassischen Druckfehlern kann hier wohl kaum die Rede sein Beim Korrekturlesen ist ziemlich geschlampt worden. Das Buch muss man gelesen haben um zu verstehen, warum der Weltkrieg so lange dauerte 1941 wurden Entscheidungen von Staatsm nnern in Europa, Asien getroffen, die nach Expansion des Landes und Rohstoffen Ausschau hielten Diese Entscheidungen, deren Konsequenz sowie alternative M glichkeiten werden in dem Buch von Kershaw analysiert und Alternativen erl utert Absolut lesenswert. Habe die Biographien von Kershaw mit Begeisterung gelegen in Wendepunkte l sst er seine Leser mit dem Fazit zu sehr allein Man hat bei einigen Kapiteln nicht das Gef hl, nach der Lekt re schlauer zu sein als vorher.Gleichwohl gibt es Kapitel, in denen das anders ist Von daher Kaufempfehlung. Ian Kershaw schildert in seinem Buch Wendepunkte mit dem genauen Blick des Historikers zehn im Zweiten Weltkrieg getroffene Entscheidungen, die f r den Verlauf des Krieges von gr ter Bedeutung waren Der reine Text ohne Anmerkungen, Bibliographie und Register von ber 600 Seiten verdankt seinen Umfang der ausf hrlichen Beschreibung des Hintergrundes jeder der von Kershaw anvisierten Entscheidungen und ihrer Folgen Es verwundert nicht, dass von den zehn Beschl ssen der Kriegf hrenden sechs von den Handelnden der Achsenm chte getroffen wurden, da ohne sie der Zweite Weltkrieg nicht stattgefunden oder im R ckblick f r den Kriegsausgang eine entscheidende Wendung genommen h tte In der Schilderung Kershaws wird die Unausweichlichkeit jeder dieser Entscheidungen herausgeabeitet und jede kontrafaktische Spekulation des was w re, wenn vermieden, wie sie in einigen Romanen angestellt wurden Das macht die Betrachtungen, die der Verfasser angestellt so wertvoll ich habe das Buch mit gro em Gewinn gelesen. Mein Sohn hat sich das Buch zu Weihnachten gew nscht und ist begeistert ber den Inhalt und den Stil des Autors Wie immer schreibt Kershaw genauestens recherchiert in einer wunderbaren Sprache ber ein wichtiges historisches Thema Abseits der blichen Thematik hier ber die Wendepunkte, die Aufstieg und Untergang des sog Dritten Reiches Ein Buch, dass in keinem B cherschrank eines Historikers fehlen darf. Irren sich Historiker Kershaws gr ndlich recherchiertes Buch ber Schl sselentscheidungen im 2 Weltkrieg f hrt den Leser zu wichtigen Erkenntnissen Da beeindruckt zun chst einmal der Unterschied zwischen Demokratien und Diktaturen bei u erst wichtigen Entscheidungen Roosevelt handeln war eingeschr nkt durch die Verfassung und die Gesetze der USA, er war absolut abh ngig von der Zustimmung der Parlamente und musste letztlich auch darauf achten, seine Wiederwahl nicht zu gef hrden.Mussolini und vor allem Hitler entschieden absolut allein, was zu geschehen h tte Es ist f r Menschen, die nie eine Diktatur erlebt haben, kaum zu fassen, dass Hitler sogar den USA den Krieg erkl ren konnte, ohne berhaupt mit einer anderen Person sich zu beraten und ohne durch vertragliche Bindungen zum Handeln gezwungen zu sein.F r uns Europ er ist der Entscheidungsprozess in Japan nicht leicht nachvollziehbar, weil schwer zu erkennen ist, welche M glichkeiten Kaiser Hirohito hatte Er stand zwar im Hintergrund, aber seine Stimme musste geh rt werden.Historiker st tzen ihre Aussagen auf Protokolle, Zeugenaussagen, Dokumente u.a Dieses Verfahren muss gegen ber Diktatoren versagen, da diese ihr wirkliches Denken nicht verraten Letztlich kennt man nur ihre Verlogenheit Viele Entscheidungen werden erst auf tieferen Ebenen schriftlich fixiert Wir brauchen nicht daran zu zweifeln, dass Verbrechen wie der Holocaust nur durch Weisung Hitlers erfolgen konnte, aber es gibt keinen Beleg, wann er hier die letzte Entscheidung getroffen hat.Aus seinem Mein Kampf kennen wir seinen Judenhass, wissen auch um sein Ziel, Lebensraum f r Deutschland im Osten zu erobern So gesehen war er geistig schon zur ck geblieben, weil die Lebensf higkeit eines Volkes nicht von der Menge der Quadratkilometer abh ngig ist, sondern von der wissenschaftlich technischen Leistungsf higkeit.Von daher ist mit gr ter Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass er die englischen Truppen 1940 bewusst in D nkirchen entkommen lie , um England friedensbereit zu machen Der Krieg mit England war f r ihn absolut unerwartet gekommen und gef hrdete nur seine Lebensraumpolitik Richtung Osten Es erstaunt schon, dass Kershaw, obwohl er immer wieder durch Was w re, wenn Fragen von der blichen Methode der Historiker abwich, sich nur auf belegbare Akten zu st tzen, nicht erkannte, dass dieses Verfahren gegen ber Diktatoren nicht klappt.Was den Krieg gegen Russland anbetrifft, gilt gegen ber Stalin das Gleiche, was ber Hitler zu sagen ist Immer wieder schreibt Kershaw Stalin dachte z.B S 341 und S.362 Da irrt der Autor Wir wissen nat rlich nicht, was Stalin dachte Wir wissen, dass dieser Paranoiker der Macht anl sslich der gro en S uberungen zwischen 1936 1938 Tausende von Menschen ermorden lie Kershaw erw hnt, dass 1937 38 ann hernd 700 000 Menschen ermordet und mehr als 1,5 Millionen verhaftet wurden Allein 34 301 Offiziere wurden verhafte, 22 705 waren in dieser Zeit erschossen worden Es ist schon eine k hne, letztlich kaum glaubw rdige Behauptung Kershaws, dass diese S uberungen Stalins Ansehen gehoben h tten.Das Gegenteil w re richtiger Nicht nur die Ukrainer verw nschten damals dieses Regime Stalin musste den Ausbruch einer Revolution bei einem deutschen Angriff bef rchten Er musste um die durch F hrungsschw che bedingte stark reduzierte Leistungsf higkeit wissen und auch deren Kampfunwilligkeit bef rchten W re Hitler als Befreier vom kommunistischen Joch aufgetreten, h tte die Geschichte vielleicht einen anderen Verlauf genommen Aber zum Segen f r Stalin trat Hitler als Menschen verachtender Feind auf, der die Bev lkerung gef hrdete und es Stalin erm glichte, zum vaterl ndischen Krieg aufzurufen Stalins einzige Chance, den berlegenen Gegner zu besiegen, bestand in der Weite des russischen Raumes und der Hoffnung auf den Winter Deshalb ignorierte er wahrscheinlich jede Warnung vor einem deutschen Angriff, obwohl die Quellen, die den Angriff ank ndigten, f r ihn absolut zuverl ssig sein mussten Je weiter die Deutschen vordrangen, desto berdehnter musste deren Front werden, desto problematischer wurde auch die Nachschubfrage Dass Millionen bei diesem Plan geopfert w rden, lie ihn genauso kalt, wie auch Hitler kein Menschenopfer scheute Nur aussprechen durfte Stalin seine Absicht nicht Er hatte Hitlers verbrecherische Gesinnung allen im Osten lebenden Menschen gegen ber erkannte, die f r Hitler nur Untermenschen waren So lie er zwangsl ufig die Deutschen tief nach Russland vorsto en, weil er so und nur so letztlich siegen konnte Merkw rdig nur, dass Kershaw so wenig in der Lage ist, sich in die Denkweise von Diktatoren zu versetzen Von den zwei Einschr nkungen D nkirchen und Krieg gegen die Sowjetunion abgesehen, ist das Buch hervorragend. Einfach Herrlich Entscheidungen, die Geschichte machtenDer Beginn des Zweiten Weltkriegs stellte die Regierungschefs der Welt vor lebenswichtige Entscheidungen In London, Berlin, Washington, Rom, Moskau und Tokio mussten Politiker und Gener le weitreichende Beschl sse fassen Ian Kershaw nimmt zehn Entscheidungen, die f r den Verlauf des Zweiten Weltkriegs von zentraler Bedeutung waren, in den Blick und macht deutlich, dass in diesem Kampf nichts vorherbestimmt warDie Ereignisse, die den Beginn des Zweiten Weltkriegs markierten, versetzten weite Teile der Welt in eine Art Schockzustand Pl tzlich schien es keine Regeln mehr zu geben Die Aggressoren kannten f r ihr Tun keine Grenzen, f r ihre Opfer aber zogen dunkle Zeiten herauf Im Strudel dieser Ereignisse sah sich eine kleine Gruppe von Politikern mit zentralen Entscheidungen konfrontiert, die in dieser Auseinandersetzung Triumph oder Untergang bedeuten konntenIn seinem gl nzend geschriebenen Buch Wendepunkte vermittelt der Historiker Ian Kershaw dem Leser einen einzigartigen Eindruck davon, wie gro der Entscheidungsspielraum der einzelnen Politiker tats chlich war und welche Rolle ihre ganz individuelle Pers nlichkeit spielte Warum entschloss sich Churchill, nach der franz sischen Kapitulation weiterzuk mpfen Warum vertraute Stalin darauf, dass Hitler die UdSSR nicht berfallen w rde Und warum griffen die Japaner Pearl Harbor an Diese und weitere Entscheidungen ver nderten den Lauf der WeltDie zehn wichtigsten Entscheidungen des Zweiten Weltkriegs und die M nner, die sie trafen

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