read online eBook The Rise of the Creative Class--Revisited: Revised and ExpandedAutor Richard Florida – Paydayloansnsi.co.uk

Kreativit t ist kein Privileg einer elit ren Klasse wie Florida klarstellt, sondern sie ist mehr oder weniger ein Wesenszug von uns allen Freilich m sse sie stets gef rdert und erneuert werden, damit sie erhalten bleibt, sonst werde sie verk mmern Schlie lich lasse sich Kreativit t nicht wie anderes Kapital einfach an die n chste Generation vererben.Florida unterscheidet zumindest drei Klassen, die in jeweils drei verschiedenen Wirtschaftssystemen anzutreffen sind die Arbeiterklasse im Industriezeitalter, die Dienstleistungsklasse in der postindustriellen Gesellschaft und die Kreative Klasse, die ein neues Kreatives Zeitalter herbeif hren werde Der wichtigste Unterschied zwischen der Kreativen Klasse und den beiden anderen bestehe darin, dass die Arbeiter und die Dienstleistungsklasse daf r bezahlt w rden, dass sie bestimmte vorgegebene Anordnungen ausf hren, w hrend die Kreative Klasse daf r bezahlt werde, dass sie etwas Neues schafft berdies w rden Kreative ber mehr Autonomie und Flexibilit t in ihrer Arbeit verf gen Zu den Kreativen z hlt Florida nicht nur jene, die herk mmlich als kreativ angesehen werden wie z B Musiker, Bildhauer, Maler, Schriftsteller und Schauspieler, sondern auch Wissenschaftler, Architekten, Ingenieure, Software Spezialisten, u a.Im Gegensatz zum herk mmlichen Prinzip, wonach Menschen dorthin gehen, wo es Arbeit gibt, versucht Florida in seinem Buch aufzuzeigen, dass es die neue aufstrebende Klasse von Kreativen an jene Orte hinzieht, die tolerant und offen sind und die ber bestimmte Annehmlichkeiten verf gen, welche einen entsprechenden Lebensstil erm glichen und f rdern Es sei also nicht so wie vielleicht manche im Zeitalter des Internets meinen, dass Geografie keine Rolle mehr spiele und der Ort eine vernachl ssigbare Gr e werde Das Gegenteil sei der Fall Wie fr her wirtschaftliches Wachstum h ufig von den jeweils vorhandenen nat rlichen Resourcen eines Ortes abhing, so seien kreative Menschen heute die Schl sselresource f r wirtschaftliche Entwicklung und diese Schl sselresource sei h chst mobil Florida sieht jene Orte im Vorteil, denen es gelingt, folgende 3 T s anzubieten Technologie, Talent und Toleranz Kreative Leute w rden sich am ehesten dort niederlassen, wo diese drei Faktoren als gesellschaftliche Realit t existieren und aktiv gef rdert werden.Die Zunahme und Konzentration kreativer Menschen an bestimmten Orten habe nicht nur konomische Folgen, sie bringe auch einen gesellschaftlichen und kulturellen Wandel mit sich Denn die Werteinstellungen der Kreativen Klasse w rden sich stark von traditionellen Anschauungen unterscheiden Anstelle von Konformit t und Anpassung sch tzen Kreative Individualit t, Selbstverwirklichung und Toleranz.Obwohl kreative Menschen die amerikanische Gesellschaft heute am st rksten pr gen, da sie an zentralen Schalthebeln der Macht in Politik, Medien und Wissenschaft t tig sind, w rden sie sich nicht als Mitglieder einer Klasse verstehen wie Florida anmerkt Sie seien sich der Existenz einer Kreativen Klasse nicht nur nicht bewusst, sondern auch viel zu besch ftigt mit ihrem eigenen Privatleben und deshalb unf hig, die Geschicke der Gesellschaft in eine bestimmte Richtung zu lenken Andererseits werde das neue Kreative Wirtschaftssystem nicht von selbst alle sozialen Probleme moderner Gesellschaften l sen, ja es k nnte einige sogar verschlimmern, wenn es nicht kontrolliert werde.Eine starke Kreative Wirtschaft sei in einer fragmentierten Gesellschaft aber kaum aufrechtzuerhalten Deshalb seien unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen untrennbar miteinander verkn pft Pluralistische und offene St dte h tten einen berzeugenden Wettbewerbsvorteil, wenn es darum geht, Kreativit t zu f rdern, Innovationen sowie steigenden Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum zu verwirklichen Den Schl ssel zur Herstellung des daf r notwendigen sozialen Zusammenhalts sieht Florida allerdings nicht wie Robert Putnam in einer romantisierenden Neubelebung traditionellen Sozialkapitals.Richard Florida trifft in diesem Buch wohl ein wichtiges Charakteristikum heutiger Zeit, n mlich eine neue Wertsch tzung f r Individualit t Ob der Begriff Kreative Klasse hier jedoch gl cklich gew hlt ist, darf bezweifelt werden Auch ist der Ma stab f r Toleranz, den Florida anhand eines Homosexuellen Indexes erhebt, nicht sehr berzeugend L sst sich wirklich anhand der Anzahl Homosexueller in einer Stadt das Ausma an Toleranz messen Weiters d rfte die Mobilit t der Kreativen in den USA nicht ohne Weiteres auf die europ ische Situation bertragbar sein Wieviele bersiedeln hier in eine andere Stadt nur weil sie hipper ist Trotz dieser kritischen Anmerkungen kann ich das Buch zur Lekt re sehr empfehlen, da es viele wertvolle Anregungen zum Weiterdenken bietet. Richard Floridas gleichnamigen Artikel haben Leser von brand eins und Besucher des Zukunftsinstituts von Mathias Horx schon vor Jahren entdeckt Dieses Buch ermutigt und ffnet die Augen daf r, worauf es im neuen Jahrhundert ankommt Die M he, seine eigene Kreativit t zu entdecken und zu nutzen Sie und nicht das Schulwissen ist die Quelle f r den eigenen Wohlstand und die Zufriedenheit.Das haben viele schon immer geahnt, ihr Arbeitgeber hat es ihnen aber ausgetrieben Und die, die es ihnen ausgetrieben hatten, fordern es heute Wenn der Vorstand eines DAX Unternehmens wie Wolf Lotter so treffend schrieb von seinen Mitarbeitern ab sofort mehr Kreativit t fordert, klingt das wie eine Rede von Edmund Stoiber.Dieses spannende und auch im englischen gut zu lesende Werk sollte schleunigst ins Deutsche bersetzt werden Warum dauert das so lange Ok book Florida liefert in seiner Analyse der kreativen Klasse eine erhellende Beschreibung von Wissensarbeitern z.B Berater, Designer, Werbefachleute, Wissenschaftler , die in den USA f r m chtig Furore gesorgt hat, hierzulande jedoch meist nur unter Trendforschern bekannt ist Florida geht davon aus, dass sich Unternehmen bei hochqualifiziertem Personal nicht nur in der Arbeitsplatzgestaltung, sondern auch in der Standortwahl immer st rker nach den Mitarbeiterw nschen zu richten haben Bei der Arbeitsplatzgestaltung ist seit langem bekannt, dass Kreativit t nicht unmittelbar erzwungen, sondern nur mittelbar durch Kontextsteuerung gef rdert werden kann z.B durch eine offene Lernkultur, Fehlertoleranz, gleichrangige Umfeldintelligenz oder herausfordernde Aufgaben Doch auch bei der Standortwahl muss der Berg zum Propheten kommen, d.h Unternehmen zum kreativen Mitarbeiter.Besonders prominent ist in diesem Zusammenhang Floridas Konzept der 3T s der konomischen Entwicklung geworden Technologie Talent Toleranz Alle drei Aspekte m ssen zusammenkommen, um die kreative Klasse anzulocken Die gro en Metropolen schneiden dabei besonders gut ab In gewisser Weise erinnert Floridas Analyse daher an den von Robert King Merton so genannten Matth us Effekt Wer da hat, dem wird gegeben wer nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat F r Deutschland bedeutet dies, dass bestimmte Zentren wie M nchen, Hamburg oder Stuttgart an Bedeutung gewinnen, w hrend Unterzentren und Randzonen weiter an Bedeutung verlieren werden Die demographische Entwicklung d rfte diesem Krieg um die Talente der kreativen Klasse noch zus tzlich Munition liefern.Auch wenn man nicht alles, was der Autor vertritt, unterschreiben kann, so liefert er nichtsdestotrotz ausreichend Anregungen, um die eigenen Gedanken in kreative Bahnen zu lenken. World Renowned Urbanist Richard Florida S Bestselling Classic On The Transformation Of Our Cities In The Twenty First CenturyIn His Modern Classic The Rise Of The Creative Class, Urbanist Richard Florida Identifies The Emergence Of A New Social Class That Is Reshaping The Twenty First Century S Economy, Geography, And Workplace This Creative Class Is Made Up Of People Engineers And Managers, Academics And Musicians, Researchers, Designers, Entrepreneurs And Lawyers, Poets And Programmers Whose Work Turns On The Creation Of New Forms Increasingly, Florida Observes, This Creative Class Determines How Workplaces Are Organized, What Companies Prosper Or Go Bankrupt, And Which Cities ThriveIn This Updated Edition, Florida Further Refines His Occupational, Demographic, Psychological, And Economic Profile Of The Creative Class Incorporating Additional Research And New Chapters Covering The Global Impact Of The Creative Class And Exploring The Factors That Shape Quality Of Place In Our Changing Cities And Suburbs, The Rise Of The Creative Class Revisited Is The Definitive Edition Of This Foundational Book On Our Contemporary Economy Das Buch enth lt durchaus viele Interessante Fakten, ist f r meinen Geschmack aber viel zu trocken geschrieben F r jemanden, der sich f r Statistiken und Co interessiert oder der dieses Buch zum arbeiten benutzen m chte sicherlich gut, f r den Otto normal Leser wahrscheinlich eher uninteressant. The Rise of the Creative Class--Revisited: Revised and Expanded


About the Author: Richard Florida

Is a well-known author, some of his books are a fascination for readers like in the The Rise of the Creative Class--Revisited: Revised and Expanded book, this is one of the most wanted Richard Florida author readers around the world.


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