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Neue Fischer Weltgeschichte. Band 16: Amerika vor der europäischen Eroberung Ein faszinierendes Bild der Kulturen Amerikas vor der europischen Invasion Bandder Neuen Fischer Weltgeschichte Fr die Europer, die umnach Amerika gelangten, war es eine unbekannte und deshalb Neue Welt Tatschlich verfgte der Kontinent zu diesem Zeitpunkt bereits ber eine Jahrtausende zurckreichende Geschichte Es gab Jger und Sammler Gesellschaften neben komplexen Huptlingstmern und imperialen Herrschaftsformen, die zusammen eine faszinierende Vielfalt bildeten Gesttzt auf neueste Forschungen schildern die Altamerikanistinnen Antje Gunsenheimer und Ute Schren politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen vor der europischen Entdeckung und EroberungDie Neue Fischer Weltgeschichte ist die erste umfassende Universalgeschichte desJahrhunderts Ihr stringentes Konzept setzt Mastbe, die Lesbarkeit ihrer Darstellungen erfllt hchste Ansprche Diebndige Reihe wird wie ihre legendre Vorgngerin Standardwerk auf Jahre hin sein in Schule, Studium, Weiterbildung, fr alle wissenshungrigen Leserinnen und Leser das bieten Antje Gunsenheimer und Ute Sch ren, indem sie auf 500 Seiten den aktuellen Forschungsstand der Altamerikanistik zusammenfassen Sie erkl ren zun chst die Forschungsmethoden, die von Arch ologie, Pal obotanik, Dendrochronologie, Klimaforschung bis zur Auswertung von Schriften und Piktogrammen reichen Verst ndlich wird auch erkl rt, wie Arch ologen aus der Anordnung und Gr e von R umen und Siedlungen auf soziale Hierarchien und Herrschaftsformen schlie en Sie verweisen auch auf sich wiedersprechenden Theorien, die sich aus der Faktenlage oft noch nicht eindeutig beantworten lassen, besonders, wenn schriftliche Zeugnisse fehlen So gibt es drei Hypothesen zur Einwanderung der Indigenen 1 ber den Korridor zwischen Rocky Mountains und Laurentia Eisschild2 ber die Seeroute entlang der pazifischen K ste3 ber die pazifische Route von Australien aus.Am wahrscheinlichsten bezeichnen sie eine Kombination aus These 1 u 2, wobei These 3 nicht ausgeschlossen aber in jedem Fall von nur geringem Einfluss ist Als Zeitraum des Einwanderungsbeginns nennen sie 70.000 v Chr unwahrscheinlich bis 30.000 v Chr wahrscheinlich.Im Archaikum von 8000 bis 2000 v Chr kam es zur Anpassung an die verschiedenen Siedlungsr ume des Doppelkontinents und bereits zur allm hlichen Sesshaftwerdung mit Anpflanzung von Bohnen, Mais, K rbis, Kartoffel, Amaranth und Chinoa In einer bergangszeit wanderten die Nomadengruppen zwischen mehreren Siedlungpl tzen hin und her, pflanzten an und kamen zur Ernte wieder zum selben Ort zur ck Erst die Hochz chtung des Mais in Mexico machte dann eine dichtere Besiedlung m glich.Ab 3000 v Chr kam es sowohl in S dmexiko als auch in Peru zu ersten St dten mit Pyramiden und versammlungspl tzen, bald entstanden auch I f rmige Ballspielb lle mit Kautschukkugeln, die nur mit dem K rper gesto en werden durften San Lorenzo und la Venta im Olmekengebiet hatten dabei Vorl ufer an der Pazifikk ste von Chiapas In Peru entstanden die ersten Zeremonienh gel in Caral und sp ter in Chavin de Huantar.Die gro e Zeit der amerikanischen Reiche war das erste Jahrtausend In Mexico entstand das Reich von Teotihuacan 100 bis 700 n Chr danach kam Tollan 900 1100 , parallel dazu die klassische Maya Kultur mit vielen Stadtstaaten, deren m chtigste Tikal und Caramal sich bekriegten Alle diese Reiche gingen durch bernutzung der B den, klimatische Verschlechterungen, soziale Unruhen und Eindringlinge von au en unter In Peru entstand die Kultur der Moche, abgel st von Huari im Norden und Tiwanako im S den.Auch in Nordamerika kam es zu ersten Reichsbildungen um das Jahr 1000 n Chr Die Hohokam und Anasazi hatten pueblo artige St dte mit bis zu 60.000 Einwohnern und Stra ennetze von bis zu 20.000 km, teils 9 m breit All dies deutet auf Reichsbildungen hin mit Zentren in Casa Grande und Chaco Canyon Durch ausgekl gelte Bew sserungssysteme erzielten die Hohokam in der Sonora W ste einen riesigen Nahrungs berschuss, den sie gegen Obsidian und Muscheln eintauschten Durch Eroberung errichtete Cahokia in der N he von St Louis ein riesiges Reich am Mississippi.Im 15 Jhdt errichteten die Azteken und die Inka riesige Reiche, die dann von den Spaniern zerst rt und erobert wurden, die auch einen Gro teil der indianischen Traditionen und berlieferungen vernichteten, was der Altamerikanistik die Deutung der inzwischen zahlreichen Funde erschwert.Jedenfalls wird deutlich, dass in Amerika sich hnlich wie in der Alten Welt immer gr ere Kulturen und Reiche entwickelten, mit autochtonen Stilen und Bauten, die aber dem Nahen Osten in nichts nachstehen In der Z chtung von Gartenpflanzen erwiesen sich die Indianer sogar als erfolgreicher als die Alte Welt, den ein Gro teil dessen, was wir heute essen, stammt aus Mexiko und Peru.R Opelt, Autor von Die Legionen des Varus Das andere Mittelalter Wenn die R mer gewonnen h tten. Ich bin schon zur Haelfte des Buches am Lesen gekommen und bin ganz zufrieden damit Ich werde es beim Unterricht benutzen und quasi natuerlicherweise werde ich beraten, genau dieses Buch zu kaufen Also, wenn man was ueber vorangegangenes Amerika wissen will, keine weitere Zweifel Das ist das Buch dafuer Die Fischer Weltgeschichte wurde in insgesamt 36 B nden in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts herausgegeben und ist das, was man ein Standardwerk nennt Mehr als 80 Wissenschaftler aus aller Welt wurden damals als Autoren gewonnen Nach 50 Jahren hat sich in der Forschung eine Menge getan, viele Inhalte mussten neu berarbeitet werden Deshalb hat sich der Verlag zu einer Neuauflage mit neuen Autoren entschlossen Bisher sind bereits einige B nde nicht in der Reihenfolge erschienen, die sich mit Asien, Afrika oder Europa befassen Alle B nde gibt es auch in der Variante als E Book F r die neue Version der Geschichte der altamerikanischen Kulturen konnten zwei deutsche Altamerikanistinnen gewonnen werden.Die Neuauflage konzentriert sich auf Regionen und betrachtet die Geschichte in diesen im zeitlichen Rahmen von Epochen Dabei ist die Darstellung recht knapp gehalten, es werden zwar viele Fakten vermittelt, jedoch sind die Erl uterungen zu den einzelnen Kulturen insgesamt sehr kurz was nat rlich bei diesem Konzept auch gar nicht anders geht Erfreulicherweise gibt es jedoch in jedem Kapitel Zusammenfassungen und vergleichende Darstellungen, so dass die einzelnen Kulturen nicht isoliert f r sich behandelt werden.Anhand des vorangestellten Inhaltsverzeichnisses l sst sich nicht genau ergr nden, welche Kulturen dort besprochen werden, daf r muss man sich an das Register halten.Inhaltlich bewegt sich der Band von Nordamerika ber Mesoamerika bis nach S damerika Allerdings werden einige Regionen v llig au er Acht gelassen die Karibik, das asgebiet das zumindest Erw hnung findet , Ecuador und die Kulturen Kolumbiens sowie Argentinien und Chile k nnen bei einer Gesamtdarstellung Amerikas vor der europ ischen Eroberung nicht weggelassen werden Somit bietet der neue Band der Fischer Weltgeschichte viele aktuelle Informationen und Diskussionen, ist aber unvollst ndig Hier w ren wohl zwei B nde besser gewesen, um wirklich das gesamte Amerika vorzustellen Das bei einer derart umfangreichen Thematik nicht jeder Aspekt besprochen werden kann, ist selbstverst ndlich, dass aber dem Leser der Eindruck vermittelt wird, in S damerika gab es nur die Andenkulturen Perus ist nicht akzeptabel.Gelungen ist die Darstellung der Besiedlung Amerikas und der damit einhergehenden Diskussionen Die Autorinnen stellen vier Theorien vor und erl utern deren F r und Wider Hier finden sich, wie im gesamten Buch, aktuelle Literaturhinweise und der Leser wird in die Lage versetzt, sich ein eigenes Urteil zu bilden.Bei der ausgew hlten Literatur werden gerade bei den allgemeinen berblicksdarstellungen viele ltere Titel aufgelistet, die zwar als inhaltlich berholt gekennzeichnet werden, aber neuere und aktuellere Titel werden vermisst Als vorteilhaft im Literaturverzeichnis erweist sich die Wertung der einzelnen Arbeiten, wodurch der Leser eine sehr fundierte Einsch tzung bekommt, die ihm hilft, einzelne B cher gezielt herauszusuchen.Insgesamt zeigt die Neuauflage die neue Orientierung der Herausgeber der Neuen Fischer Weltgeschichte, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Vielfalt der historischen Entwicklungen aufzuzeigen.

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