{Lesen Audiobooks} Gaza: Berichte aus einem Land ohne Hoffnung Autor Bettina Marx – Paydayloansnsi.co.uk

Gaza: Berichte aus einem Land ohne Hoffnung Bettina Marx war von Januar 2003 bis Dezember 2007 ARD H rfunkkorrespondentin f r die besetzten Gebiete und f r Israel Nach dem Gazakrieg kam sie Ende Januar noch einmal zur ck Das ist die letzte Reportage in ihrem Buch ber Gaza, das dringend zur Lekt re empfohlen werden kann Als sie ankommt, ist sie entsetzt angesichts der Zerst rungen, die die israelische Armee angerichtet hat Sie zeichnet die Hintergr nde der israelischen Offensive Gegossenes Blei nach und berichtet aus Krankenh usern und von Menschen, die sie gekannt hat und die heute vor dem Nichts stehen, weil alles, was sie hatten, zerst rt wurde Sie verfolgt, wie die Vertreter der westlichen Welt gleich nach der orgiastischen Verw stung nach Sharm al Sheik reisen nicht um ber den Wiederaufbau Gazas zu sprechen, sondern wie man den Waffenschmuggel in Zukunft unterbinden k nnte Bis heute ist der Gazastreifen abgesperrt und der Wiederaufbau hat noch gar nicht begonnen In Reportagen, Portr ts und detailreichen Darstellungen der Geschichte dieses von der Welt bereits wieder vergessenen kleinen St ckchens Erde, gerade so gro wie Bremen, wird den Lesern die Entwicklung und Hoffnungslosigkeit der Menschen in Gaza vor Augen gef hrt Welche Hochstimmung gab es im September 1993, als bekannt wurde, dass in dem Oslo Friedensprozess Israel und die PLO geheime Friedensgespr che gef hrt hatten, sich gegenseitig anerkennen und einen Verhandlungsprozess in Gang setzen wollten, der den Nahostkonflikt l sen sollte Von dieser Hochstimmung ist schon lange nichts mehr brig bleiern liegt die Depression ber Gaza Mit den Portr ts von ganz verschiedenen Menschen gibt die studierte Judaistin und Islamwissenschaftlerin Bettina Marx den Menschen in Gaza, in denen die Welt nur hasserf llte, extremistische Terroristen sieht, ihre W rde und Menschlichkeit zur ck Und sie zeigt die Unf higkeit der internationalen Politik John Ging, UNRWA Direktor in Gaza, sagte im M rz im Fernsehsender Al Jazeera Die Lage in Gaza ist inhuman nach jedem Standard Die Welt ist abgestumpft gegen ber dem Leid der Menschen von Gaza, die Politik ist gescheitert Und das Ergebnis ist grauenhaftes Leid Das bef rdert eine extremistische Ideologie und l uft allen Bem hungen um die Fortsetzung des Friedensprozesses zuwider Martina Waiblinger Eindr ckliche Berichte, die ber das verzweifelte Leben der Menschen im Gazastreifen Berichten Ein hervorragendes Buch Beim Lesen dieses Buches war ich oft den Tr nen nahe.Eine Darstellung von Israel, wie es sich wohl wirklich verh lt Jederzeit bereit, Verletzungen des Menschenrechts und Kriegsverbrechen zu begehen Alles unter dem Mantel des gro z gigen Verstehens und Wegschauens durch die westlichen Staaten und seine Politiker, die bei anderen oft weit weniger grausamen Verletzungen von Moral und Menschlichkeit das bliche gro e Lamento anstimmen und umgehende Sanktionen fordern und je nach Bedarf auch durchsetzen Bei der praktischen Totaldeckung im milit rischen, wirtschaftlichen und politischen Bereich insbesondere durch die USA und die meisten europ ischen Staaten braucht Israel sich ja auch keineswegs Sorgen zu machen.Welche moralische Authentizit t wollen wir denn im Westen f r uns in Anspruch nehmen, wenn wir die seit vielen Jahren andauernden grausamen Verh ltnisse zu akzeptieren bereit sind Wenn wir uns das auserw hlte Volk Jahwes so vorzustellen haben, na dann aber Mahlzeit Der Staat Israel wird uns immer als demokratisch usw verkauft Steht eigentlich in seiner Verfassung, wie in der unsrigen, Die W rde des Menschen ist unantastbar .nach langer und immer wieder abgebrochener Suche Was ist da wirklich los nun eine so gut und nah bei den Menschen geschriebene Aufkl rung, der ich glauben, nachvollziehen kann Dank an die Autorin Die kurze Reise von Tel Aviv nach Gaz ist wie eine Reise zwischen 1 und 3 Welt Bettina MarxARD H rfunkkorrespondentin Bettina Marx Deutsche Welle, Deutschlandfunk berichtet aus Gaza Land ohne Hoffnung Neu und nur bei uns.Die Bombardierung des Gazastreifens zu Beginn des Jahres 2009 hat fast 1.400 Menschen das Leben gekostet, darunter waren hunderte Kindern Wir haben die Bev lkerung mit Flugbl ttern und sogar mit Telefonanrufen gewarnt , weist ein israelischer Milit rsprecher Schuldvorw rfe an seine Regierung zur ck Aber wo h tte sich die Bev lkerung in Sicherheit bringen sollen in einem Landstrich, der nicht gr er ist als Bremen, in dem aber dreimal so viele Menschen leben 1,5 Millionen und dessen Grenzen so streng bewacht werden, dass er immer wieder auch als das gr te Freiluftgef ngnis der Welt bezeichnet wird ber den Zugang nach Gaza wacht Israel rigoros W hrend fr her tausende Arbeiter in Israel den Lebensunterhalt f r ihre Familien verdienten, d rfen heute nur noch wenige Pal stinenser ihr Land verlassen Selbst Studenten mit der Zusage f r einen Studienplatz und einem Stipendium wird die Ausreise verweigert Eine Generation nach der anderen wird um ihre Kindheit und Jugend betrogen, um ihre Chancen im Leben Sie haben nie andere Kulturen kennen gelernt, andere Sprachen geh rt, Teil gehabt am normalen Leben.Da die Bewohner von Gaza seit den neunziger Jahren keinen Kontakt mehr zu Israelis haben, haben sie sie auch nie als Arbeitgeber, als Kollegen oder als Freunde kennen lernen k nnen F r die meisten sind die Israelis nur Besatzer, Unterdr cker und Soldaten blutiger Milit roffensiven Und weil israelische Journalisten seit Jahren aus dem Gaza Streifen ausgesperrt werden und ausl ndische Korrespondenten kaum Zugang haben, ist das Bild in der ffentlichkeit ber die Zust nde in Gaza sehr einseitig Die Pal stinenser erscheinen auf Fernsehbildern meist als w tende Menschenmasse oder als aggressive Einzelt ter, die sich gegenseitig bek mpfen und Raketen ins benachbarte Israel schie en, w hrend sich zahlreiche Reportagen detailliert den Lebensbedingungen der Israelis widmen.Bettina Marx studierte Judaistik und Islamwissenschaft Viele Jahre berichtete sie als ARD H rfunk Korrespondentin f r den Deutschlandfunk aus Israel und die pal stinensischen Gebiete In ihrem Buch schildert sie aus eigener Anschauung das Leben in Gaza, einst einer der idyllischsten Landstriche der Region, und gibt in ihren Portr ts seinen Bewohnern ihr Gesicht zur ck Sie besucht den Taxifahrer Raed, Ern hrer einer vielk pfigen Gro familie, der bei einem israelischen Granatenangriff 19 Familienmitglieder verlor, erlebt die entw rdigenden Kontrollen an der Grenze zu Israel mit, spricht mit rzten und Wissenschaftlern, von denen viele im Ausland studiert haben und die nach Gaza zur ckgekehrt sind, um ihr Volk zu unterst tzen Sie sprach aber auch mit j dischen Siedlern, die auf ihr uraltes gottgegebenes Recht an diesem Land pochen, von der Kluft, die sich in Ermangelung jeder Gelegenheit und Bereitschaft zu nachbarschaftlicher Begegnung zwischen beiden Seiten aufgetan hat und die im Lichte der jeweiligen Klischees und Vorurteile ber die Anderen , die Juden einerseits und die Araber andererseits, immer tiefer und un berbr ckbarer wird Und sie berichtet von den Schwierigkeiten und Gefahren, mit denen Journalisten bei ihrer Arbeit in Gaza konfrontiert sind, wenn sie berhaupt einreisen d rfen Nach dem Ende der israelischen Angriffe ist Bettina Marx im M rz 2009 noch einmal nach Gaza zur ckgekehrt und berichtet in einem Kapitel speziell ber die

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