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Du mit deiner frechen Schnauze: Renate Holland-Moritz - Anekdoten und Briefe (Schriftenreihe der DEFA-Stiftung) Renate Holland Moritz war als Filmkritikerin eine Legende SeitRedakteurin des Satiremagazins Eulenspiegel, ver ffentlichte sie hier neben Husken und Reportagen vonbis zumLebensjahr ihre monatliche Kino Eule Schon fr h hatte sie sich in den Kopf gesetzt, Journalistin zu werden, schmiss die Schule, volontiertebei Zeitungen und landete mit Anfang zwanzig beim Eulenspiegel, wo sie einen unverkennbaren Stil entwickelte Genau, pointiert, bisweilen bissig und dennoch mit Empathieschrieb sie bald insbesondere ber Filme, Schauspieler und RegisseureReinhold Andert und Matthias Biskupek haben aus dem Nachlass von Renate Holland Moritz Anekdoten und Briefe ausgew hlt, die sie im Laufe von Jahrzehnten von Freunden, Verehrern, Kritikern und echten Feinden bekommen hatte ein Who s Who des Films, des Showbiz und der Literatur der DDR, mit Namen wie Hermann Beyer, Helga Hahnemann, Erich Loest, Dieter Mann, Gisela May, Eva und Erwin Strittmatter, Franziska Troegner, Gerry Wolff, Marianne W nscher und vielen anderenUrspr nglich wollte Renate Holland Moritz diese Auswahl selbst herausgeben, was ihr jedoch nicht mehr verg nnt war So ist der Band auch eine Hommage an die am l ngsten aktiv gewesene Kinokritikerin der Welt Die lockere Art, alles so schreiben wie es tats chlich war.Sehr kurzweilig geschrieben, man legt das Buch ungern weg. Sehr sch ne Kurzgeschichten und es kommen Erinnerungen an vergangene Zeiten hoch. Das Buch erinnert an den vor Jahren erschienenen Schriftwechsel 1997 2003 zwischen Heinz Knobloch und Rolf Pfeiffer Z hlt Heinz Knobloch zu den gro en Feuilletonisten seines Jahrhunderts und als bester von Deutschland Ost sowieso, ist Renate Holland Moritz die beste Kino Eule weltweit Ihrer spitzen Feder begegnete der geneigte Eulenspiegel Leser, wenn er sich vom Betrachter der Funzel Nackten auf der R ckseite des begehrten Blattes zum Sprachgenie er gewandelt hat.Unvorstellbare 55 Filmkritiker und Satirikerinnen Jahre begeisterte und ver rgerte sie die Freunde und Nicht Fans ihrer Kolumne Mit scharfer Sprachw rze kredenzte sie ihr Sprachmahl, durchaus mit dem Hinweis, wie billig manche Film Zutat war Was sie schrieb, war zuweilen durchaus geschmacksbildend Heutige Leser, die ihre Kult B cher vielleicht nur im Antiquariat abstauben, werden mit gro en Augen fragen, ob sowas in der DDR ging Ja, und diese zuweilen ob ihres Urteils gef rchtete Frau betrieb ihre Filmlust mit Spa am Sehen und an pointiertem Urteil mit Unterhaltungswert Dem einen Kinofreund ersparte sie so bittere Kinostunden, andere zog ein Verriss fast magisch auch in die Pl schsessel Vielleicht f hlte sich Renate Holland Moritz geschmeichelt, wenn man sie filmkritische Edelfeder nannte, doch Bonuspunkte f rs filmische Schaffen und engagiertes Abdrehen gab es bei ihr nicht Die Frau war schonungslos Auch im Urteil ber Menschen, jene mit Altersmacken wie Erwin Geschonneck, aber auch Typen wie der knausrige Winfried Glatzeder, der einst in der Hauptrolle ihres unter dem Titel Der Mann, der nach der Oma kam verfilmten Buches auftrat.Die noch heute lesenswerten Kritiken landeten in drei B nden als Eule im Kino zwischen Buchdeckeln So, wie sie ihr Publikum kannte, und ganz anders erlebt der Leser und die Leserin die 2017 Verstorbene in der Sammlung von Anekdoten und Briefen Das lobenswerte Personenregister listet Menschen auf, die ihren Lebensweg streiften, stark formten, die sie mochte und doch kritisch sah, Wegbegleiter und innige Freundinnen Ein Who was who des DDR Kinos Nein, ihr Blick ging weiter, zuweilen auch tiefer So sehr sie Witz und Klatsch als ihr m ndliches Gesch ft gemocht haben mag, Reinhold Andert und Matthias Biskupek h ten sich davor, Belanglosigkeiten ber die knapp 180 Seiten zu kippen Schade, die Bilder zeigen sich im Einheitsschwarzwei , doch bilden viel ab, was Holland Moritz und DDR Kultur ausmachte.Diese Frau mit der auf dem Buchtitel vermerkten frechen Schnauze wirkt in vielen ihrer Briefzeilen durchaus nicht durchgehend burschikos und aus allen Rohren feuernd, wenn Mitmenschen und ihr selbst weh getan wird, sondern mitf hlend empathisch, gelegentlich leise und zunehmend nachdenklich.Wessen Briefe nicht auftauchen oder wessen Erben eingriffen, sagt viel ber das Verh ltnis zu und von Renate Holland Moritz.

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