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Der Publikumsvertrag: Drehbuch, Emotion und der 'human factor' (Praxis Film) Filme zeigen und erzeugen Emotionen Sie bringen uns zum Lachen und zum Weinen, wir f hlen und wir leiden mit den Figuren Zwar gibt es zahllose Ratgeber zum Drehbuchschreiben, doch die zentrale Bedeutung der Emotionen blieb lange unber cksichtigt Roland Zag Setzt mit seinem Buch neue Ma st be Er zeigt, dass die Reaktionen der Zuschauer von universellen sozialen Bed rfnissen bestimmt werden dem Wunsch nach ausgleichender Gerechtigkeit, nach Loyalit t, nach Austausch Wie erfolgreich ein Film ist, h ngt davon ab, ob der emotionale, zwischenmenschliche Kern der Filmstory auf diese Bed rfnisse eingeht Entsprechend wichtig ist es, sich in der Stoffentwicklung mit den inneren emotionalen Faktoren eines Drehbuchs zu befassen Dabei sind nicht nur die Beziehungen zwischen den Figuren der Geschichte von Bedeutung, sondern auch die Beziehung zwischen dem Film und dem Zuschauer selbst der Publikumsvertrag Roland Zag untersucht dies anhand zahlreicher aktueller Filmbeispiele und gibt konkrete Werkzeuge an die Hand, um aus jedem Stoff ein Maximum an emotionaler Energie herauszuholen The human factor ist seit Erscheinen der Erstauflage ein dramaturgisches Modell, das sich in der Filmbranche etabliert hat und an zahlreichen erfolgreichen Filmen zur Anwendung gekommen ist Der Publikumsvertrag richtet sich an Autoren, Produzenten, Redakteure, Dramaturgen, Regisseure, F rderer und Finanziers Bei vielen Ratgebern ist es so, dass ich nach den ersten Seiten in freudige Erwartung verfalle, weil ich das Gef hl habe auf eine wahre Perle gesto en zu sein Meistens l sst dieses Gef hl ab der H lfte des Buches nach, weil der Autor sein Pulver bereits auf den ersten Kapiteln verschossen hat und sich bestenfalls nur noch wiederholt Bei diesem Buch war das anders Diesmal konnte ich wirklich sagen, das Buch war von Anfang bis zum Ende eine Perle.Der Leser erf hrt in angenehm kurzen Kapiteln, was notwendig ist, um den Zuschauer emotional zu erreichen Der daf r notwendige human factor wird informativ und einleuchtend vermittelt.Leider ist der Schreibstil sehr papierern wird jedoch zum Ende hin ein klein wenig besser.Ich zitiere mal einen Beispielabsatz aus dem Buch Erst wenn klar wird, wie sich der Sog zum Neuen niederschl gt, ist es m glich, den Konflikt mit den R ckbindungskr ften des Alten intensiv zu verfolgen Sobald sich die Spannung innerhalb der Figuren vermittelt, wird der Film emotional nachvollziehbar.Verst ndlicher w re es meiner Meinung nach so Zwar steigt beim Zuschauer das Interesse, wenn das neue Umfeld der Figur mit dem alten in Konflikt ger t Aber erst wenn sich die Figur diesem Konflikt ausgesetzt f hlt, beteiligt sich der Zuschauer emotional.Auch wenn ich vieles erst f r mich bersetzen musste und die Lekt re deshalb etwas l nger gedauert hat, m chte ich mich bei meiner Bewertung auf den Nutzen beziehen, den mir das Buch gebracht hat Denn der Grund, warum ich das Buch gekauft habe, war nicht der Schreibstil, sondern ich wollte etwas lernen Und das habe ich definitiv Deshalb gibt es von mir volle Punktzahl. Wer die 1 Ausgabe kenntDer Publikumsvertrag Emotionales Drehbuchschreiben mit the human factor , wird erstaunt sein ber diese 2 Ausgabe Roland Zag hat sein Buch komplett berarbeitet, wobei kaum ein Stein auf dem anderen geblieben ist Das ist ein Vorteil, im Vergleich zur ersten Ausgabe Die neue Version ist bersichtlicher und besser gegliedert.Roland Zag hat neue Filme gew hlt, an denen er den Human Factor zeigt unter anderemTitanic,Ratatouille,Departed Unter FeindenoderDas Leben der Anderen Die Filmauswahl ist deutlich besser im Vergleich zur ersten Buchversion, weil diesmal Filme als Beispiel dienen, die fast jeder kennt.Gleich schlecht ist leider die Sprache geblieben da ist von intersubjektiv die Rede, von prozesshaften sozialen Dynamiken , es wird sozial verortet und es gibt Alleinstellungsmerkmale Anscheinend glaubt Zag, dass man so schreiben muss, wenn man in der Branche ernst genommen werden will Wo bleibt der Human Factor der Sprache Ein Zusammengeh rigkeitsgef hl entsteht so nicht, eher Mitleid.Ein weiterer Nachteil ist der geringe Umfang der Erkl rungen die einzelnen Paragrafen werden so knapp abgehandelt, dass kaum etwas in Erinnerung bleibt, sobald man das Kapitel hinter sich hat Dazu sind sich viele der Paragrafen auch zu hnlich Es fehlen weitere Filmbeispiele, ber die sieben Dauerbeispiele hinaus, damit die Paragrafen klarer werden, deutlicher zu unterscheiden sind, mit allen Feinheiten Mehr Filmbeispiele h tten die Paragrafen aufgewertet, wo in der Filmgeschichte dieser Paragraf noch vorkommt, besonders gut eingesetzt wurde usw.Dem Autor geht es aber um etwas anderes Zag m chte seine Dienste in der Filmbranche anbieten, wie u.a beim FilmW stenblume Das Buch ist so etwas wie der Flyer f r Sender oder Produzenten Zu viel soll der Leser offensichtlich nicht mitnehmen sonst k nnte z.B jeder Autor selbst die Schwachpunkte an seinem Drehbuch erkennen und ausbessern So ist das Buch bestenfalls ein Verkaufsargument f r den Autor als Berater in der Branche und das Handout f r die Seminare, die Zag anbietet Die Details soll anscheinend jeder erst erfahren, wenn er f r die Beratung oder f r das Seminar gezahlt hat.Warum ein Handout so lieblos gemacht sein muss, ist eine andere Frage Ein Beispiel f r die Lieblosigkeit das erste Buch hat noch ein Verzeichnis der wenigen sonst erw hnten Filme gehabt hier fehlen die Seitenzahlen zum sp teren Nachschlagen Daf r wird brav durchnummeriert, von 1 bis 75.Seltsam bleibt die Selbstverst ndlichkeit, mit der Zag ber den Human Factor als SEINE Entdeckung schreibt So, als g be es nicht schon l ngst die B cher von Karl IglesiasWriting for Emotional Impact, Dirk BlothnerErlebniswelt Kino ber die unbewusste Wirkung des Films.oder Michaela Kr tzenDramaturgie des Films Wie Hollywood erz hlt.3 Sterne, weil Zag die erste Version in einigen Punkten verbessert hat Aber Punkteabz ge f r den fehlenden Do it yourself Faktor, f r die Lieblosigkeit, f r die Sprache und f r die sp rlichen Filmbeispiele Noch drei berarbeitete Ausgaben und ich bin eventuell wieder dabei. Wir sind soziale Wesen mit einem individuellen Kern, die sich miteinander vernetzen und ein soziales ganzes ergeben Die Hauptspannung und Entwicklung in dem sozialen Ganzen entsteht durch ANMA UNG eines Individuums oder einer Gruppe und dadurch entstehende BENACHTEILIGUNG eines anderen Individuums oder einer Gruppe im Netzwerk Wir Menschen haben ein erh htes EMPHATISCHES Bewusstsein, was uns mit der Welt die uns umgibt verbindet und mitf hlen l sst Wenn wir jemanden sehen, der BENACHTEILIGT wird, reagiert unser emphatisches Bewusstsein darauf mit Sympathie, der ANMA ENDE wird von uns mit Antipathie bestraft Im echten Leben ergreifen wir hoffentlich aktiv Partei, im Kinosessel oder vor einem Buch wollen wir, k nnen nicht und schwitzen daher Wasser Blut und Tr nen Dieses Ph nomen folgt dem Ur Instinkt, die Welt in Harmonie zu sehen.Roland Zag widmet sich mit seinem human factor dem Prinzip EMPATHIE, der vielleicht wichtigsten Erkenntnis die Aristoteles in seiner Poetik erw hnt und entwickelt daraus eine der zeitgem esten und wichtigsten Story Lehren, die ich kenne.Es geht um Loyalit tsebenen und Loyalit tskonflikten der Figuren in Ihrem sozialen Netzwerk Um die Dynamiken in einer Familie, Freundschaft, Liebesbeziehung Beziehung zu Staat, Umwelt Und nicht zuletzt zu der Beziehung und Treue der Figur zu sich selber Immer unter dem Aspekt, dass es Menschheitswerte gibt, die gepr ft werden, oder sich verwandeln Es geht darum, dass soziales Gleichgewicht durch Anma ungen wie L gen und Unterdr cken gest rt wird, darum, dass Geld zwar oft der Ausl ser, aber nie der Konflikt an sich in einer Geschichte ist und um die Tatsache, dass die Figuren ewig nach Wahrheit suchen.Das Buch ist gut strukturiert und entmystifiziert dadurch viele emotionale Sachverhalte, um die es nunmal geht Alle Aspekte der Empathie Prinzipien werden an unterschiedlichen Filmbeispielen deutlich gemacht Checklisten helfen bei der schnellen Beurteilung von Stoffen.Auch wenn im Mittelpunkt des Buches die Publikumstauglichkeit der Geschichte steht, weist Zag deutlich auf das gleichwertige Prinzip des Kunstvertrages hin, der dem Publikumsvertrag kontr r gegen bersteht aber ganz wesentlich f r kulturelle H chstleistungen bzw die Entwicklung einer Kultur ist In jeder wirklich guten Story bzw Drama wird man daher immer beide Vertr ge erf llt sehen DER PUBLIKUMSVERTRAG ist meines Erachtens eine ganz wesentliche Erg nzung zu Werken wie Aristoteles s POETIK, Robert McKee s STORY Joseph Campel s HEROES JOURNEY, Christopher Vogler s THE WRITERS JOURNEY , Sol Stein s BER DAS SCHREIBEN, und nat rlich Literatur von Sidney Lumet, Francois Truffaut, Alfred Hitchcock, Michael Haneke, Judith Weston Stanislawski und anderen Autoren die ihre Leidenschaft mit Handwerklichem Geschick verkn pfen.Ich lege jedem der sich intensiv und praktisch mit Stoffentwicklung von Story, Drama und Film auseinandersetzt, das Buch unbedingt ans Herz Es kl rt auf, best tigt vielerlei die Intuition und hilft dadurch Autoren, wenn s mal nicht so flutscht

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