{download Textbooks} Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft: Eine Geschichte der Genußmittel Autor Wolfgang Schivelbusch – Paydayloansnsi.co.uk

Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft: Eine Geschichte der Genußmittel Jede Gesellschaft hat die Genu und Rauschmittel, die sie verdient, die sie braucht und die sie vertr gt Als der K nig von Schottland im JahreK nig Richard I von England einen Besuch abstattete, erhielt er neben anderen Beweisen der Gastfreundschaft die t gliche Zuteilung von zwei Pfund Pfeffer und vier Pfund Zimt Diese f r unseren Geschmack ungew hnliche Gabe war im christlichen Mittelalter alles andere als ungew hnlich Pfeffer wurde nicht nur als Gew rz verwendet, sondern war Statussymbol und ersetzte h ufig sogar das Geld als Zahlungsmittel Der Geschmack begann sich zu sensibilisieren Orientalische Luxuswaren begannen, die grobe Ritterkultur zu ver ndern, und wurden, nach der Entdeckung des Seewegs nach Indien, zum entscheidenden Faktor der europ ischen Wirtschaft Wie kommt es, da in Europa zu bestimmten Zeiten ganz neuartige Genu stoffe erscheinen Sind Kaffee, Tee oder Tabak reiner Zufall kolonialer Entdeckung oder befriedigen sie neue Genu bed rfnisse, die es vorher nicht gab und wie lassen sich diese neuartigen Bed rfnisse beschreiben In Deutschland, das keine Kolonien hatte, mu te man Kaffee einf hren, was zu einer heftigen Kampagne gegen dieses un deutsche Getr nk f hrte Als die Kaffee Sucht sich auch durch Anpreisung von Bier und Wein nicht d mpfen lie , fand man Ersatz in Zichorienkaffee, der neben dem echten Bohnenkaffee noch in diesem Jahrhundert getrunken wurde Zum Kaffee geh rt der Tabak, der in der Vorstellung desJahrhunderts getrunken wurde Erst sp ter wird die Pfeife gestopft, dann als Zigarre genossen, und erst in unserer beschleunigenden Zeit in Form von Zigaretten Eine analoge Beschleunigung ist auch bei den alkoholischen Getr nken zu beobachten die Entwicklung des Tresens war unumg nglich, um w hrend der Industrialisierung die schnellen Kipper von harten Getr nken zu befriedigen


4 thoughts on “Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft: Eine Geschichte der Genußmittel

  1. Thorald Thorald says:

    Viele olle Kamellen f r den halbwegs gebildeten Mitteleurop er Man liest nichts wirklich Spannendes und wird in keiner weise berrascht Das h tte man auch etwas frischer heruntererz hlen k nnen Abzuraten


  2. Harald Dietz Harald Dietz says:

    Das Buch ist von 1980 und damit bahnbrechend gewesen das relativiert auch die kleinliche Kritik einiger Rezensenten hier Und es liest sich sehr angenehm Auch wenn es sich in Details da und dort irren mag, so zeigt es doch eines auch unsere Genu mitte


  3. Udo Leisten Udo Leisten says:

    Wer sich schon immer gedacht hat, da Geschichte nicht darin bestehen kann, eine Abfolge von Ereignissen der M chtigen zu sein, so wie diese sich gerne darstellen, der ist bei Schivelbuschs Kulturgeschichte richtig.Schivelbusch beschreibt in diesem Buch det


  4. Ben do Tomé Ben do Tomé says:

    Schivelbuschs Buch ist alles andere als eine fundierte Arbeit ber die Diffusion der Genussmittel in der europ ischen Gesellschaft Bereits methodisch ist Schivelbusch aufs Sch rfste zu kritisieren Anekdoten werden dargestellt, als w rden diese als Indikator f r d


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