{Prime} Das Europa der Könige: Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts Autor Leonhard Horowski – Paydayloansnsi.co.uk

Das Europa der Könige: Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts Als Europas Herrscher eine gro e Familie waren das schwungvoll erz hlte Panorama einer Zeit, die sich uns faszinierend fremd und doch seltsam vertraut darstellt Ein eigenartiger Kontinent ist das Europa der K nige Hier kann ein K nig von England, der kein Englisch spricht, auf die Idee kommen, die Pl ne eines kein Spanisch sprechenden K nigs von Spanien zu durchkreuzen, indem er dem kein Polnisch sprechenden K nig von Polen anbietet, K nig von Sizilien zu werden Hier residiert die Macht in berf llten Schl ssern, deren H flings Bewohner sich den ganzen Winter ber um das Recht streiten, in Gegenwart der K nigin auf einem Hocker sitzen zu d rfen, bevor sie im Sommer losziehen, um an der Spitze knallbunt uniformierter Truppen direkt in das Musketenfeuer der Kriegsgegner hineinzumarschieren Hier lebt eine Gesellschaft, in der ein Edelmann, der erst mit dreiundzwanzig Jahren feststellt, keinen Vornamen zu haben, weniger auff llt als einer, der seine Frau mit ihrem Vornamen anredet Hier schart sich der h fische Adel um Herrscher, die in einem dichten Netz aus diplomatischen Beziehungen, Intrigen und Verschw rungen gefangen sind Nationalit t und Ideologie sind ihnen nichts, die eigene Dynastie dagegen alles Leonhard Horowski f hrt uns kenntnisreich und unterhaltsam durch untergegangeneWelten, deren Bewohner er auf die Schlachtfelder des Krieges wie auf die der Heiratspolitik begleitet er folgt Edelleuten und Prinzessinnen durch labyrinthische Palast Korridore und sieht zu, wie mit Duellen und Zeremonien Politik gemacht wurde Er zeichnet ein schillerndes Portr t des Adels in jener Epoche, als er noch keine nat rlichen Feinde kannte im Europa der K nige, das an sich und seinem dynastischem Denken schlie lich gescheitert ist


3 thoughts on “Das Europa der Könige: Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts

  1. BirgitP BirgitP says:

    Nachdem ich zwischen vier und f nf Sternen schwankte, habe ich mich am Ende doch f r f nf Sterne entschieden Den f nften Stern vor allem f r die bewundernswerte Leistung, die vielf ltigen Geschehnisse von mehreren Jahrhunderten aus sicherlich schwierig zu analysierenden Quellen in eine so besondere Erz hlform zu gie en.Die ersten 10 15% des Buches waren hart Ohne


  2. carl carl says:

    Von allen B chern dieser Art hat mir dieses die gr te Lesefreude bereitet Es finden sich Passagen, die in ihrem guten Deutsch und ihrer leisen Ironie unwillk rlich an Theodor Fontane erinnern.Der Detailreichtum und das unterhaltsame und kluge Aufzeigen vielf ltiger historischer Situationen und Verbindungen ist f r einen geschichtsinteressierten Leser purer Genuss.Einfa


  3. Helga Kurz Helga Kurz says:

    Zwei Gl cksf lle pr gen dieses Buch Zum einen ist da das Faible des Autors f r Historie, vor allem f r die fr he Neuzeit, das ihn bereits als Zehnj hriger dazu brachte, gewaltige Stammb ume zu pinseln und seine Neigung sp ter zum Beruf zu machen, zum anderen seine Art zu schreiben Ob der Ton gef llt, zeigt sich bereits bei der Lekt re der ersten halben Seite Was f r ein Auft


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